46,3 %
sinkt das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente laut offizieller Modellrechnung bis 2039. Aktuell (2026) liegt es bei 48,0 %, gesichert durch eine gesetzliche Haltelinie bis 2031.
Quelle: BMAS, Rentenversicherungsbericht 2025, 2025

Die Altersvorsorge in Deutschland baut auf drei Säulen auf. Jede deckt eine andere Lücke, keine ersetzt die andere vollständig.
Die gesetzliche Rente ist eine wichtige Basis, aber allein oft nicht genug. Diese Zahlen zeigen warum.
46,3 %
sinkt das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente laut offizieller Modellrechnung bis 2039. Aktuell (2026) liegt es bei 48,0 %, gesichert durch eine gesetzliche Haltelinie bis 2031.
Quelle: BMAS, Rentenversicherungsbericht 2025, 2025
1,74
Beitragszahler kommen aktuell auf einen Rentenbezug. Das Verhältnis hat sich über Jahrzehnte kontinuierlich verschlechtert.
Quelle: Deutsche Rentenversicherung, 2025
19,5 %
der über 65-Jährigen in Deutschland sind armutsgefährdet, deutlich mehr als der Bevölkerungsdurchschnitt von 16,1 %.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2025
-1,12 %
beträgt der Realzins auf Tagesgeld (1,28 % Zins abzüglich 2,4 % Inflation, Stand Oktober 2025). Tagesgeld und Festgeld gleichen die Inflation aktuell nicht aus, wer nur spart statt investiert, verliert real an Kaufkraft.
Quelle: Verivox, 10/2025
Drei Säulen, die sich ergänzen statt ersetzen: was jede davon leistet und worauf es ankommt.

Die Basis für die meisten Angestellten: die gesetzliche Rentenversicherung. Das Rentenniveau ist dabei eine statistische Bezugsgröße, keine persönliche Garantie für die eigene spätere Rente.

Vorsorge über den Arbeitgeber, meist per Entgeltumwandlung: ein Teil des Bruttogehalts fließt direkt in die bAV, der Arbeitgeber schießt gesetzlich verpflichtend etwas dazu.

Zusätzliche, individuell abgeschlossene Vorsorge. Die klassische Riester-Rente wird abgelöst, bestehende Verträge bleiben davon unberührt.
Ein Rechenbeispiel für den Zinseszinseffekt bei privater Vorsorge, reine Veranschaulichung, keine Anlageberatung.
Endwert nach 25 Jahren
160.924 €
Reine Veranschaulichung des Zinseszinseffekts, keine Anlageberatung. Vergangene Renditen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Nein. Das Rentenniveau ist eine statistische Bezugsgröße (Standardrente im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen), keine persönliche Prognose für deine eigene Rente.
Gesetzlich mindestens 15 % des umgewandelten Betrags, bei einem Anspruch auf Entgeltumwandlung bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze.
Bestehende Riester-Verträge laufen unverändert weiter. Ab dem 1. Januar 2027 kommen für Neuabschlüsse staatlich geförderte Nachfolgeprodukte auf den Markt.
Als flexible Ergänzung ja: ohne Vertragsbindung und eigenständig bei Banken oder Brokern einrichtbar. Die Verbraucherzentrale empfiehlt aber, Risikoschutz wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung separat statt gebündelt in einem Vorsorgeprodukt abzuschließen.
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